Ode an den Skoda Yeti: der ehemalige Außenseiter der VAG-Familie

Wenn Sie sich die VAG-Reihe ansehen, werden Sie feststellen, dass es einige Parallelen zwischen den verschiedenen Audi, Volkswagen, Skodas und Seat gibt. Denken Sie zum Beispiel an den Volkswagen Polo, der das gleiche Fahrwerk wie der Audi A1, der Seat Ibiza und der Skoda Fabia hat. Oder der Volkswagen Up!, Der praktisch dem Seat Mii und dem Skoda Citigo entspricht. Es gibt natürlich auch Modelle im VAG-Programm, die "einzigartiger" sind. Der Skoda Yeti ist einer von ihnen. Wie das geht, können Sie weiter unten lesen!

Progressives Design

Die Geschichte des Skoda Yeti reicht bis ins Jahr 2005 zurück, als die Konzeptversion auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde. Rapper wie 50 Cent führten die internationalen Charts an und so würde ein cooles Auto perfekt in die Ära passen. Das haben sie auch bei Skoda verstanden. In Skodas tschechischem Hauptquartier in Mladá Boleslav (einer Stadt nördlich von Prag) wurde viel über ein Auto nachgedacht, das sowohl robust als auch innovativ sein würde. Das Ergebnis war der Yeti.

Obwohl sich der Name auf den mythisch schrecklichen Schneemann aus dem Himalaya bezieht, war der Yeti alles andere als schrecklich. Aufgrund der hohen Fahrposition bot der Yeti eine gute Sicht, aber durch seine kompakten Form war der Yeti auch in der geschäftigen Stadt sehr handlich. Ein Stadtauto, das im Gelände als kompakter SUV eingesetzt werden kann. Neben dem besonderen Erscheinungsbild hatte der Yeti auch einige geniale Neuheiten. Das beste Beispiel war die Windschutzscheibe des Yeti-Konzepts: ein vertikaler Scheibenwischer, der sich horizontal über das gesamte Glas bewegte. Der Yeti war in der Tat eine Konzeptstudie mit Blick auf die Zukunft, die daher eine Reihe fortschrittlicher Merkmale aufwies.

Produktion vier Jahre später

Nach der erfolgreichen Einführung auf einer der größten Automobilmessen der Welt verzögerte sich die Produktion. Genau vier Jahre später, erneut auf der Genfer Messe, wurde der Yeti als Serienmodell vorgestellt.

Das "eckige" Design wurde beibehalten, aber der bemerkenswerte vertikale Scheibenwischer schaffte es nicht zum Serienmodell. Der Yeti verwendete das VarioFlex-System, das vom erfolgreichen Skoda Roomster "ausgeliehen" wurde. Die Rücksitze sind in der Tat drei separate Sitze, die entweder sehr leicht vorwärts oder rückwärts zu bewegen sind oder sogar vollständig entfernt werden können. Das passt natürlich perfekt zur Offroad-DNA, sodass Sie Ihr Auto komplett mit Dingen beladen können. Apropos, der Yeti hatte auch andere Eigenschaften, die an einem regnerischen Tag auf dem Land nützlich sein könnten. Der Yeti war mit Allradantrieb erhältlich, und die Bergabfahrthilfe war eine der Optionen, die für dieses Auto verfügbar waren. Dies, zusammen mit einem guten Fahrwerk und einer geschmeidigen Federung, stellte sicher, dass der Yeti nicht nur praktisch ist, sondern auch in jedem Gelände super bequem ist. Etwas, das Jeremy Clarkson auch während einiger verrückter Tests erlebte, die er mit diesem Auto durchführte.

Immer höhere Verkaufszahlen

Der Skoda Yeti schlug ein. Der Yeti wurde vom Top Gear Magazine zum Familienauto des Jahres 2009 gekürt. Diese positiven Reaktionen sorgten dafür, dass der Yeti gut verkauft wurde! Während des ersten vollen Verkaufsjahres wurde der Yeti über 45.000 Mal verkauft und 2012 wurde die Barriere von 60.000 durchbrochen. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum mehr Yetis als Superbs verkauft. Dies hat möglicherweise auch damit zu tun, dass aufgrund der großen Vielfalt an Motoren und Antrieben immer ein Yeti zur Verfügung stand, der Ihren Anforderungen entsprach. Zum Beispiel konnten Sie einen Yeti mit einem sparsamen 1,2-Liter-Benziner, einem schnellen 1,8-Liter-Benziner mit 160 PS und 200 Stundenkilometern oder einem 2-Liter-Dieselmotor mit DSG kaufen.

Skoda Yeti Facelift

2013 brachte Skoda ein Facelifting des Yeti auf den Markt, das 2013 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Die beiden zusätzlichen, runden Leuchten in der vorderen Stoßstange des Autos wurden entfernt, wodurch das Erscheinungsbild des Yeti beispielsweise dem des Octavia, welcher im Jahr 2012 vorgestellt näher. Nach dem Facelifting war der Yeti sowohl als "Standard" Yeti als auch als Yeti Outdoor erhältlich. Es gab keine wirklich großen Unterschiede, außer dass die vorderen und hinteren Stoßstangen in der Outdoor-Variante schwarz lackiert sind. Die Technologie des Faceliftmodells erhielt ebenfalls ein Upgrade. Eine neue Kupplung wurde verwendet, eine Rückfahrkamera war ab 2013 genauso wie ein schlüsselloser Zugang eine Option. Diese Innovationen sorgten dafür, dass der Umsatz 2015 mit über 64.000 in Europa verkauften Yetis weiter auf einen Höchststand stieg.

Im Jahr 2017 zog Skoda dem Yeti jedoch den Stecker, von dem schließlich mehr als 450.000 verkauft wurden. Dem Yeti folgte der Karoq, der auf der MQB A1-Plattform hergestellt werden sollte. Dies ist die gleiche Plattform wie der Seat Ateca und der Volkswagen T-Roc. Und so ist unsere Geschichte wieder komplett!

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