Ist der ATE Continental Teves MK100 auf dem Weg zum Nachfolger des MK60?

Die Elektronikgiganten Continental und Bosch dominieren seit Jahren die „ABS-Domäne“. Mit jeder neuen Generation wird das ABS-Aggregat wieder leichter, obwohl die technischen Möglichkeiten immer weiter wachsen. All diese Techniken sind natürlich super cool, aber ergeben diese Entwicklungen nicht eine fragilere Kombination?

Woran erkennt man ein ATE MK100 ABS?

Traditionell kann man bei ATE / Continental den ABS-Typ ganz einfach auf die OE-Nummer zurückführen. 10.0926-0416.3 ist beispielsweise ein ATE MK26 von einem Volvo XC60. ATE beginnt seine OE-Nummer oft mit 10.09 und die folgenden Zahlen geben an, um welchen Typ es sich handelt. Den gleichen Trick können Sie beispielsweise auch mit dem bekannten MK60 machen. OE Nummer 10.0960-0112.3 ist wiederum ein ATE MK60 aus einem Ford C-Max. Gut organisiert und handlich. Mit dem MK100 gilt dieser Trick nicht mehr. OE-Nummer 10.0625-3333.1 ist in diesem Fall kein MK25, sondern ein MK100. Wieso? Keine Ahnung. Glücklicherweise haben unsere Produktmanager dafür gesorgt, dass unsere Datenbank eine möglichst vollständige Sammlung von OE-Nummern enthält. Geben Sie also Ihre OE-Nummer auf unserer Website ein und es besteht eine gute Chance, dass automatisch der richtige Typ angezeigt wird. Und wenn Sie die Nummer auf unserer Website nicht finden können, senden Sie ein Foto per E-Mail an info@actronics-gmbh.de

Die Achillesferse des ATE MK100 ABS

Es gibt eine Reihe von Beschwerden, die bei den meisten ABS-Einheiten tatsächlich auftreten. Beschwerden über Radsensor, Pumpenmotor, Kommunikationsprobleme: Sie haben wahrscheinlich eines dieser Probleme schon einmal gesehen. Allerdings gibt es noch ein weiteres Problem, das bei der MK100 die meisten Fehler verursacht. Wir werden gleich darauf eingehen, was genau das ist. Es ist an der Zeit, auf den Titel dieses Beitrags zurückzukommen. Denn in diesem Bereich tritt das MK100 sicherlich in die Fußstapfen des MK60. Der 2002 vorgestellte MK60 hatte auch ein spezifisches Problem, das wir sehr oft sahen. Tatsächlich: Der Drucksensor des MK60 erwies sich als wenig zuverlässig. Beim MK100 ist jedoch nicht der Drucksensor das Problem.

Ein interner Fehler im MK100 kann dazu führen, dass ein oder mehrere Räder blockieren / kein Bremsdruck mehr vorhanden ist. Das Verrückte ist, dass wir diesen Fehler fast ausschließlich bei Ford sehen, obwohl wir auch MK100s von Volkswagen mit diesem Problem sehen. Dieses Problem tritt hauptsächlich beim B-Max, C-Max, Fiesta und Transit Connect auf. Während der Entwicklung der Revisionslösung erreichten uns immer mehr Fragen und Wünsche zu diesem speziellen Problem. Da das Teil im Januar 2021 offiziell in unser Remanufacture-Sortiment aufgenommen wurde, sehen wir tatsächlich einen Trend, dass es sich um ein stark wiederkehrendes Problem handelt.

Problem mit blockierenden Reifen beheben

Sie haben in der Werkstatt ein Auto mit blockierenden Rädern und vermuten einen Defekt im ABS-System? Dann helfen wir Ihnen natürlich gerne weiter! Unser Team hilft Ihnen gerne bei dem Problem und stellt fest, ob unsere Revisionslösung das Problem löst. Nachdem wir das ABS überholt haben, geben wir immer einen wichtigen Tipp, damit das Problem in absehbarer Zeit nicht wieder auftritt. Um ein erneutes Auftreten dieses Problems zu vermeiden, überprüfen Sie immer die Bremsflüssigkeit und ersetzen Sie sie gegebenenfalls. So kommen wir gemeinsam voran!